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Aufgabe ist gewesen aus einer eher „günstig“ eingerichteten Pizzeria mit überschaubarem
handwerklichem Aufwand und begrenzten finanziellen Mitteln innerhalb von 14 Tagen ein
gemütliches Restaurant mit deutscher Küche zu erstellen.
Der Umbau sollte durch die beiden
Eigentümer ausgeführt werden können.
Ich habe versucht vorhandenes so zu integrieren, dass es nicht mehr stört und in
Kombination mit neuen Elementen eine neue und gemütliche Einheit ergibt. Angefangen mit
einer passend zu der 70´iger Jahre Schallschutzdecke haben wir eine für damalige
Verhältnisse zeitgemässe Deckenlampe besorgt, die dem heutigen Retro-Look entspricht.
Damit hat es angefangen.
Um die Decke zu aufzuwerten und auch der Raumhöhe einen neuen Charakter zu verleihen,
habe ich vorhandene Plastikkabelschächte unter neuen, nicht überladenen Stuckleisten
verschwinden lassen. Das Element der Stuckleiste wurde zusätzlich in einem goldenen
Bilderrahmen aufgenommen, der das Flaschenregal hinter der Theke umrahmt.
Ein schönes vorhandenes originales Ausstattungsmerkmal ist eine grosse Bleiverglasung
am Ende des Lokals. Dieses Element wird in einem zweiten Bauabschnitt als Rückwand
des Flaschenregals hinter der Theke in einem Imitat einer kopierten Bleiverglasung wieder
aufgenommen. Hinterleuchtet, um die Getränke besser zur Geltung zu bringen.
Die dunklen billigen Spanplatten der vorhandenen Tische und auch der Theke wurden
durch helle natürliche Ahorntischplatten ersetzt. Diese sehen auch ohne jede Dekoration
nach Brauhaus aus und sorgen für eine warme Atmosphäre.
Im Eingangsbereich und farblich passend zu den neu geschaffenen schwarz/braunen
Thekenverkleidungen und einer neu angebrachten Holzkassettenwand habe ich zwei Regale entworfen.
In diesen wird Wein und auch eingemachtes dargeboten. Verwinkelte Wandelemente im Gastraum
sind einfach weiss gehalten. Die drei grossflächigen Wandflächen im Gastraum sind mit
Packpapier tapeziert. Eine günstige Wanddekoration, die farblich eine ideale Verbindung
darstellt zwischen den weissen Wänden, dem schwarz/braun der Holzverkleidungen und
den hellen Ahorntischplatten.
Zu guter letzt gibt es noch eine neue, lange,
gemütliche Sitzbank endlang einer Wand, um dort die bisherigen unbequemen Stühle zu ersetzen.
Um die Decken in der Küche und den WC´s interessanter zu gestalten habe ich mich
für ein Anthrazit entschieden, dass harmoniert zu den vorhandenen grau/weissen Kacheln
der Wände und auch des Bodens. In Kombination mit vorhandenen Neonröhren
sind dadurch interessante „Nebenräume“ entstanden.
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